Immobilienkauffrau/-mann (m/w/d)
Lehrstellenatlas - weitere InformationenBeruf mit Blick hinter Hamburgs Fassaden

Immobilienkaufleute sind Spezialisten für Handel, Vermietung, Verwaltung und Management von Häusern und Grundstücken. Immobilien sind besonderen Waren: Sie sind nicht nur für Privatleute und Unternehmen existentiell wichtig, sie sind auch besonders wertvoll und zahlreiche Gesetze und Vorschriften regulieren den Umgang damit. So lernen Immobilienkaufleute einerseits das allgemeine Handwerkszeug von Kaufleuten rund um Rechnungswesen, Controlling, Steuern und Arbeitsorganisation. Andererseits erfahren sie alles über die Grundlagen der Immobilienwirtschaft: Die Methoden der Bewertung von Häusern und Liegenschaften gehören dazu, die Erstellung von Finanz- und Wirtschaftsplänen oder die Abrechnung von Bau- und Betriebskosten. Dabei kommt es in der Berufspraxis sehr darauf an, in welchem Arbeitsfeld das jeweilige Ausbildungsunternehmen tätig ist: In einem Maklerbüro lernen Azubis zum Beispiel, ein Wohnungsangebots für eine Anzeige knapp zusammenzufassen und die Besichtigung eines Objekts vorzubereiten. Bei einem großen Vermieter geht es dagegen viel um die Kommunikation mit Mietern und die Steuerung der Hausverwaltung. Immobilienkaufleute werden bei Bauträgern und Projektentwicklern ausgebildet, bei großen Vermietungsunternehmen und Wohnungsverwaltungen, bei Immobilienmaklern oder in Immobilienabteilungen von Banken oder Versicherungen. Auch wenn die Aufgaben sich hier im Einzelfall sehr unterscheiden, in jedem Fall müssen Immobilenkaufleute sehr gut im Team arbeiten und ihre Aufgaben zuverlässig und in engem Kontakt mit zahlreichen anderen Beteiligten bearbeiten.
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